Wir sind kein Konzern und keine Kette. Wir sind eine kleine Rösterei mit großem Anspruch.
2019 stand eine Entscheidung an. Entweder weiter im Büro sitzen, oder das machen, was wirklich Sinn ergibt. Die Wahl fiel auf Kaffee.
Nicht aus Nostalgie, sondern weil es eine Lücke gab. Die meisten Anbieter kaufen bei Großhändlern ein, verpacken um und verkaufen weiter. Wir wollten den direkten Weg gehen.
Heute arbeiten wir mit zwölf Farmen in sechs Ländern zusammen. Jede Beziehung ist langfristig angelegt, jede Ernte wird vor Ort geprüft.
Jede Charge wird nach dem Rösten verkostet. Nur wenn das Aroma stimmt, geht die Lieferung raus.
Sieben Menschen arbeiten bei Rudimmezze. Zwei Röster, drei Lieferfahrer, eine Person für Verwaltung, eine für Einkauf und Qualitätskontrolle.
Jeder kennt sich mit Kaffee aus. Nicht nur theoretisch, sondern praktisch. Wir cuppen regelmäßig gemeinsam, tauschen uns aus, entwickeln neue Röstprofile.
Es gibt keine starren Hierarchien. Wer eine bessere Idee hat, setzt sie um.
Wenn Kaffee über mehrere Zwischenhändler läuft, bleibt am Ende wenig für die Produzenten übrig. Gleichzeitig verlieren sich Informationen über Herkunft, Verarbeitung und Qualität.
Wir kaufen direkt bei den Farmen. Das bedeutet faire Preise und vollständige Rückverfolgbarkeit. Wir wissen, wer unseren Kaffee anbaut, wie die Pflanzen wachsen und wie die Ernte verarbeitet wird.